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CMD-Therapie bei Kopfschmerzen

Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) Therapie bei Kopfschmerzen fokussiert sich auf die Behandlung der Beschwerden im Kiefergelenk und der Kiefermuskulatur, die häufig mit Kopfschmerzen in Verbindung stehen. Der Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen und Kiefergelenksbeschwerden ergibt sich aus mehreren Faktoren:


Muskelspannung und -dysfunktion: Verspannungen und Fehlfunktionen der Kiefermuskulatur können Spannungskopfschmerzen auslösen oder verschlimmern. Diese Muskeln sind eng mit Muskeln verbunden, die an der Kopfschmerzentstehung beteiligt sind, insbesondere im Bereich der Schläfen.

Fehlbelastungen des Kiefergelenks: Fehlbelastungen und Fehlstellungen des Kiefergelenks, oft durch Zähneknirschen (Bruxismus) oder Kieferpressen, können zu Kopfschmerzen führen. Diese Fehlbelastungen erhöhen den Druck auf das Kiefergelenk und die umgebenden Strukturen, was Schmerzen verursachen kann, die in den Kopfbereich ausstrahlen.

Nervenverbindungen: Bestimmte Nerven, die das Kiefergelenk versorgen, stehen in direkter Verbindung mit Nerven, die den Kopfbereich innervieren. Reizungen oder Dysfunktionen im Kieferbereich können daher Schmerzsignale entlang dieser Nervenbahnen in den Kopfbereich senden.

Biomechanische Faktoren: Eine schlechte Ausrichtung des Kiefergelenks kann zu einer unausgewogenen Belastung des Schädels und der Halswirbelsäule führen, was wiederum Kopfschmerzen auslösen oder verstärken kann.


CMD-Therapie
CMD-Therapie bei Kopfschmerzen

Die CMD-Therapie bei Kopfschmerzen umfasst daher verschiedene Ansätze:


Manuelle Therapie: Einsatz von Techniken wie Mobilisation des Kiefergelenks und Triggerpunktbehandlung, um Muskelverspannungen zu reduzieren und die Funktion des Kiefergelenks zu verbessern.


Physiotherapeutische Übungen: Gezielte Übungen zur Stärkung und Dehnung der Kiefermuskulatur, um eine bessere Kiefergelenksfunktion und -ausrichtung zu erreichen.


Aufklärung und Verhaltensänderungen: Beratung über schädliche Gewohnheiten wie Zähneknirschen und Tipps zur Stressreduktion, da Stress ein häufiger Auslöser für CMD und Kopfschmerzen ist.


Ergonomie und Haltungsschulung: Verbesserung der Körperhaltung, insbesondere im Bereich des Nackens und der oberen Wirbelsäule, um die biomechanische Belastung des Kiefergelenks zu reduzieren.


Schienentherapie: Bei Bedarf Einsatz von Aufbissschienen, um das Kiefergelenk nachts zu entlasten und Fehlbelastungen zu reduzieren.


Diese integrative Herangehensweise in der CMD-Therapie zielt darauf ab, die zugrundeliegenden Ursachen der Kopfschmerzen, die im Zusammenhang mit

Kiefergelenksbeschwerden stehen, zu behandeln und so eine effektive Linderung zu erzielen.


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