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Parkinson: Ursachen, Symptome, physiotherapeutische und orthopädische Behandlung

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Überblick über die Parkinson-Krankheit: Symptome und Ursachen

Parkinson-Krankheit ist eine neurologische Erkrankung, die sich vor allem durch Bewegungsstörungen auszeichnet. Zu den häufigsten Symptomen zählen ein charakteristisches Zittern, insbesondere in Ruhephasen, Muskelsteifigkeit, die die Beweglichkeit einschränkt, und eine verlangsamte Bewegungsgeschwindigkeit. Diese Symptome sind auf den Verlust von Nervenzellen im Gehirn zurückzuführen, die Dopamin produzieren, einen wichtigen Neurotransmitter für die Bewegungssteuerung. Mit der Zeit können auch nicht-motorische Symptome wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und kognitive Beeinträchtigungen auftreten. Die Ursache der Parkinson-Krankheit ist nicht vollständig geklärt, aber eine Kombination aus genetischen und umweltbedingten Faktoren scheint eine Rolle zu spielen.

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Ursachen der Parkinson-Krankheit: Ein Fokus auf den Alterungsprozess
 

Die genauen Ursachen der Parkinson-Krankheit sind nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen und umweltbedingten Faktoren eine Rolle spielt. Hier sind einige der bekannten und vermuteten Ursachen:

Parkinson-Krankheit:
Eine detaillierte Betrachtung der Hauptsymptome

 

Die Symptome der Parkinson-Krankheit variieren individuell und entwickeln sich allmählich. Hier eine detailliertere Beschreibung der Hauptmerkmale:

Physiotherapie bei Parkinson: Ein umfassender Ansatz zur Behandlung und Symptomlinderung
 

Physiotherapie spielt eine zentrale Rolle in der Behandlung von Parkinson und wird individuell auf die Bedürfnisse jedes Patienten zugeschnitten.

Hier eine detailliertere Beschreibung der verschiedenen Elemente:

Beweglichkeit und Flexibilität

Dehnübungen und Beweglichkeitsübungen sind wesentlich, um die Muskeln geschmeidig zu halten und die Bewegungsfreiheit zu maximieren. Dies hilft, Muskelsteifigkeit zu reduzieren und fördert eine bessere Körperhaltung. Regelmäßige Dehnung kann auch helfen, Schmerzen zu lindern, die durch die Muskelsteifigkeit verursacht werden.

Krafttraining

Durch gezieltes Krafttraining kann der Verlust von Muskelkraft, der oft mit Parkinson einhergeht, verzögert werden. Stärkere Muskeln unterstützen die Balance und Mobilität und tragen dazu bei, alltägliche Aktivitäten wie Stehen, Gehen und Aufstehen aus einem Stuhl zu erleichtern.

Gleichgewichts- und Koordinationstraining

Übungen, die auf Gleichgewicht und Koordination abzielen, sind besonders wichtig, da Parkinson-Patienten ein erhöhtes Sturzrisiko haben. Durch Gleichgewichtstraining lernen die Patienten, ihre Körperposition im Raum besser zu kontrollieren und Stürze zu vermeiden.

Gangschulung

Spezifische Übungen zielen darauf ab, Gangprobleme wie kleine Schritte, Einfrieren beim Gehen und Schwierigkeiten bei der Richtungsänderung zu verbessern. Das kann durch das Üben von größeren Schritten, dem Gehen über Hindernisse oder dem gezielten Training von Start- und Stoppbewegungen erreicht werden.

Da Parkinson auch die Muskeln beeinflusst, die für das Sprechen und Atmen verantwortlich sind, helfen Atemübungen und Sprachtherapie dabei, die Stimme zu stärken und die Lungenfunktion zu verbessern. Diese Therapien können auch bei Schluckbeschwerden helfen, die bei einigen Parkinson-Patienten auftreten.

Angepasste Übungen

Jeder Parkinson-Patient hat einzigartige Bedürfnisse und Herausforderungen. Daher wird die Physiotherapie maßgeschneidert, um den spezifischen Symptomen und dem Schweregrad der Krankheit jedes Einzelnen gerecht zu werden.

Beratung und Schulung

Neben den körperlichen Übungen ist es wichtig, dass Patienten und ihre Angehörigen über Parkinson aufgeklärt werden. Physiotherapeuten bieten Beratung zu Bewältigungsstrategien und Anpassungen im Lebensstil, um mit der Krankheit besser umgehen zu können.

Orthopädische Behandlung von der Parkinson-Krankheit
 

Orthopädische Ansätze in der Behandlung der Parkinson-Krankheit

Die ärztliche Behandlung der Parkinson-Krankheit, insbesondere aus orthopädischer Sicht, konzentriert sich hauptsächlich auf die Linderung der motorischen Symptome und die Verbesserung der Lebensqualität der Patienten. Hier sind einige Aspekte dieser Behandlung:

Medikamentöse Therapie

Orthopäden arbeiten oft eng mit Neurologen zusammen, um die optimale medikamentöse Therapie zu bestimmen. Medikamente wie Levodopa und Dopamin-Agonisten sind die Hauptstütze der Parkinson-Therapie und zielen darauf ab, den Dopaminmangel im Gehirn auszugleichen und die motorischen Symptome zu lindern.

Orthopäden empfehlen häufig Physiotherapie, um die Beweglichkeit zu fördern, Muskelsteifigkeit zu verringern und die körperliche Funktion zu verbessern. Physiotherapie kann auch speziell darauf ausgerichtet sein, Gangprobleme und Balance-Störungen zu behandeln.

Ergotherapie

Ergotherapie kann helfen, die Fähigkeit der Patienten zu verbessern, tägliche Aufgaben auszuführen, und Anpassungen zu Hause und am Arbeitsplatz vorschlagen, um die Sicherheit und Unabhängigkeit zu erhöhen.

Chirurgische Optionen

In fortgeschrittenen Fällen oder wenn Medikamente nicht mehr wirksam sind, können chirurgische Optionen wie die tiefe Hirnstimulation (THS) in Betracht gezogen werden. THS kann helfen, Symptome wie Tremor, Steifigkeit und Bewegungsprobleme zu kontrollieren.

Management von muskuloskelettalen Komplikationen

Parkinson-Patienten können auch muskuloskelettale Probleme wie Gelenkschmerzen und Deformitäten entwickeln. Ein Orthopäde kann diese Probleme behandeln und gegebenenfalls operative Eingriffe in Betracht ziehen.

Beratung und Unterstützung

Ärzte bieten Beratung und Unterstützung, um Patienten über die Krankheit aufzuklären und ihnen dabei zu helfen, einen effektiven Behandlungsplan zu entwickeln, der Medikamente, Übungen und Lebensstilanpassungen umfasst.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Da Parkinson eine komplexe Erkrankung ist, ist oft eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Orthopäden, Neurologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und anderen Fachärzten erforderlich, um eine ganzheitliche Betreuung zu gewährleisten.

Wann Physiotherapie-Hausbesuche bei
Parkinson-Patienten sinnvoll sind

Ein Physiotherapie-Hausbesuch kann für Parkinson-Patienten in mehreren Situationen besonders sinnvoll sein:

 

Eingeschränkte Mobilität

Wenn der Patient Schwierigkeiten hat, sein Zuhause zu verlassen, etwa aufgrund von fortgeschrittenen motorischen Symptomen wie schwerer Steifigkeit oder Balanceproblemen.

 

Individuelle Übungsprogramme

Ein Physiotherapeut kann bei einem Hausbesuch ein speziell auf den Patienten zugeschnittenes Übungsprogramm entwickeln, das sich an dessen spezifische häusliche Umgebung und Bedürfnisse anpasst.

 

Sicherheitsbewertung der Wohnumgebung

Der Therapeut kann die Wohnumgebung auf mögliche Sturzrisiken überprüfen und Empfehlungen zur Anpassung der Umgebung geben, um die Sicherheit zu erhöhen.

 

Anleitung für Angehörige

Hausbesuche ermöglichen es dem Therapeuten, Familienmitglieder oder Pflegekräfte direkt in die Pflege und Übungen einzubeziehen, was besonders wichtig ist, um die Fortsetzung der Übungen und die richtige Pflege zu gewährleisten.

 

Förderung der Unabhängigkeit im häuslichen Umfeld

Der Therapeut kann praktische Tipps und Techniken vermitteln, die dem Patienten helfen, im Alltag unabhängiger zu sein.

 

Fortgeschrittenes Stadium der Krankheit

In späteren Stadien der Parkinson-Krankheit, wenn die Symptome schwerwiegender sind und der Patient möglicherweise bettlägerig wird, kann ein Hausbesuch für die Aufrechterhaltung der physiotherapeutischen Versorgung unerlässlich sein.

 

Bequemlichkeit und Stressreduktion

Für einige Patienten kann der Stress und die Anstrengung, zu einer physiotherapeutischen Praxis zu reisen, kontraproduktiv sein. Hausbesuche können diese Belastung verringern.

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FAQs zur Physiotherapie bei Parkinson

Hier sind einige häufig gestellte Fragen (FAQs) zur
Physiotherapie bei Parkinson:

Was kann Physiotherapie bei Parkinson bewirken?

 

  • Physiotherapie kann helfen, die Beweglichkeit zu verbessern, Muskelsteifigkeit und Schmerzen zu reduzieren, Gleichgewicht und Koordination zu fördern und das Sturzrisiko zu minimieren. Sie kann auch zur Verbesserung der allgemeinen Fitness und des Wohlbefindens beitragen.

 

Wann sollte mit der Physiotherapie begonnen werden?

 

  • Es wird empfohlen, so früh wie möglich nach der Diagnose mit der Physiotherapie zu beginnen. Frühe Interventionen können helfen, die Mobilität zu erhalten und die Entwicklung von Komplikationen zu verlangsamen.

 

Wie oft sollte Physiotherapie durchgeführt werden?

 

  • Die Häufigkeit der Physiotherapie hängt vom individuellen Zustand des Patienten ab. Einige Patienten benötigen anfänglich intensivere Sitzungen, während andere von regelmäßigen, aber weniger häufigen Sitzungen profitieren.

 

Können Übungen zu Hause durchgeführt werden?

 

  • Ja, Physiotherapeuten empfehlen oft Übungen, die Patienten zu Hause durchführen können, um ihre Fortschritte zu unterstützen. Diese Übungen werden individuell angepasst und sollten regelmäßig durchgeführt werden.

 

Gibt es spezielle Physiotherapie-Techniken für Parkinson?

 

  • Ja, es gibt spezielle Techniken und Übungen, die spezifisch für Parkinson-Patienten entwickelt wurden, wie z.B. großamplitudige Bewegungen, Gleichgewichtsübungen und Gangtraining.

 

Kann Physiotherapie die Parkinson-Krankheit heilen?

 

  • Physiotherapie kann die Parkinson-Krankheit nicht heilen, aber sie kann helfen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

 

Werden die Kosten für Physiotherapie von der Krankenversicherung übernommen?

 

  • Die Kostenübernahme für Physiotherapie variiert je nach Krankenversicherung und Land. Es ist ratsam, sich bei der jeweiligen Krankenversicherung über die spezifischen Deckungsbedingungen zu informieren.

 

Kann Physiotherapie Medikamente ersetzen?

 

  • Physiotherapie ersetzt nicht die medikamentöse Behandlung, sondern ergänzt sie. Die Kombination aus Medikamenten und Physiotherapie bietet oft die besten Ergebnisse.

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