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Ambulante Rehabilitation

Das Ziel der Rehabilitation ist eine Wiederherstellung der vollen Funktion und Schmerzfreiheit des betroffenen Körpersegments.

Es wird empfohlen, direkt nach einem operativen Eingriff eine physikalische Rehabilitation durchzuführen, um rasch Schmerz- und Bewegungsfreiheit zu erlangen. Die Therapie sollte erst dann beendet werden, wenn die Funktion vollständig wiedererlangt wurde.

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Physiotherapeutische Maßnahmen

Durch Maßnahmen der Physiotherapie wird auch in der akuten Phase unmittelbar nach einer Operation die Heilung erheblich beschleunigt und Schmerzen gelindert. Zudem sinkt das Risiko einer Chronifizierung der operierten Stelle signifikant(sonst hast du eine Wortwiederholung, weil oben schon "erheblich"). Ausschlaggebend ist schnellstmöglich in physiologische Bewegungsmuster zurückzukehren, um keine zusätzlichen und falschen Belastungen des Bewegungsapparates zu verursachen.

Präventive Therapie

Wir empfehlen vor einem operativen Eingriff mit der präventiven Therapie zu beginnen. Dies verkürzt die Rehabilitationsphase deutlich und ermöglicht einen besseren Start in die postoperative Rehabilitation. Wenige Wochen vor der Operation gehen wir wie folgt vor:

1. Aufklärung des Patienten über die Operationstechnik und Risiken
2. Verbesserung der Beweglichkeit des betroffenen Segments
3. Kräftigung der Muskulatur
4. Verbesserung der Koordination und Wahrnehmung

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Die Wirbelsäule

Durch eine Vielzahl von Faktoren häufen sich die degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule. Das zunehmende Alter der Bevölkerung, geringe körperliche Aktivität, sitzende Berufe und Adipositas sind nur wenige Faktoren, welche zu einer Störung der Funktion und somit Beschädigung Wirbelsäule führen können. Ist in einem solchen Fall eine konservative Behandlung nicht sinnvoll, muss das betroffene Segment operativ versorgt werden. 

Hierbei gibt es eine unterschiedlichste Eingriffen, die je nach Schädigung der Wirbelsäule durchgeführt werden können. Dazu zählen Segment Versteifungen, Bandscheiben Teil,- Entfernungen, Spinalkanalerweiterungen, Bandscheiben Prothesen und vieles mehr.Die Wirbelsäule spielt eine zentrale Rolle in unserem Skelett und dem Bewegungsapparat. Ihre Funktion ist äußerst komplex und bedarf seitens des Physiotherapeuten viel Erfahrung und Feingefühl, um nach einer Operation wieder eine gute Funktion und Schmerzfreiheit zu erlangen. Dessen sind wir uns bewusst und wir sind sehr darum bemüht, dem hohen Anspruch, den wir uns setzen, gerecht zu werden.

Hüft-TEP (Totalendoprothese)

Eine brauchbare Totalendoprothese wurde bereits vor 70 Jahren implantiert. 70-80% der Bevölkerung über dem 70 Lebensjahr leiden an einer Hüftarthrose. Die Totalendoprothese ist häufig der einzige Ausweg. Ein solcher Eingriff ist für den Operierten eine Herausforderung. Schmerz, Immobilität und Schwellung sind nur drei von vielen Folgen, mit denen der Patient umgehen muss.Primär fokusiert sich die Behandlung auf die Schmerzlinderung, Resorptionsförderung, Verbesserung der Beweglichkeit und Kraft.Sekundär streben wir eine Normalisierung des Gangbildes und die Verbesserung des Gleichgewichts an. Wobei häufig die primären und sekundären Ziele sich an diversen Stellen überschneiden.

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Knie Physiotherapie

Knie-TEP (Totalendoprothese)

Mindestens genau so häufig implantiert wie die Hüfttotalendoprothese, ist der Gelenksersatz im Knie. Erfahrungsgemäß macht die K-Tep den Betroffenen mehr Probleme und benötigt eine längere Rehabilitationszeit als die H-Tep.Im Laufe des Lebens geht der Mensch durchschnittlich bis zu 200 Millionen Schritte. Dies bedeutet, dass jedes unserer Knie sich 100 Millionen Mal biegen und strecken muss, während es unser Körpergewicht trägt. Außerdem ist das Knie durch seinen Bau und seine Funktion besonders anfällig für Verletzungen. Sowohl die äußere Krafteinwirkung als auch eine Fehlbelastung im Alltag oder beim Training, kann zur Schädigung diverser Strukturen im Knie führen, welche in weiterer Folge eine Arthrose verursacht.

Die Fraktur

Der operativ oder auch konservativ versorgte Knochenbruch ist ein häufiger Gast in unser Praxis. Dennoch ist jeder Bruch anders und bedarf daher bei jedem Patienten eine individuelle Herrangehensweise.Direkt nach der Operation steht die Schmerzlinderung und die Verbesserung der Resorbtionsförderung im Vordergrund. Je schneller eine schmerzfreie Bewegung erneut möglich ist, desto schneller kann der muskuläre und knöcherne Aufbauprozess beginnen. Dabei halten wir uns an die Empfehlung des Operateurs, um gemeinsam rasche Erfolge erzielen zu können.

Autor: Dipl. Physiotherapeut Peter Andrukonis

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